Zero Waste in Kirchen: Wie man den Abfall durch Votivkerzen eliminiert
17 janvier 2026
5 min
Das unsichtbare Problem: Der Abfall durch Kerzen in unseren Kirchen
Jedes Jahr werden Millionen von Votivkerzen in Kirchen der Schweiz und Europas angezündet. Diese zutiefst in der christlichen Tradition verankerte Andachtsgeste verbirgt jedoch eine wenig schmeichelhafte Realität: eine massive Abfallproduktion, die Woche für Woche in den Abfalleimern der Sakristeien landet.
Für eine mittelgrosse Kirchgemeinde mit 200 bis 500 Besuchern pro Woche ist das Abfallvolumen durch Votivkerzen erheblich. Plastikbecher, geschmolzene Wachsreste, verkohlte Dochte, Nachfüllverpackungen — all das sammelt sich an, ohne dass jemand wirklich darauf achtet.
Anatomie des Abfalls eines traditionellen Kerzenständers
Die Plastikbecher: Eine stille Plage
Die meisten modernen Votivkerzensysteme verwenden transparente Plastikbecher, die eine Dosis Wachs und einen Docht enthalten. Diese Becher, oft aus Polycarbonat oder PVC, werden in den meisten kommunalen Sammelstellen weder recycelt noch sind sie recycelbar. Sie sind mit geschmolzenem Wachs kontaminiert, was sie für die Mülltrennung ungeeignet macht.
Eine Kirche, die 50 Kerzen pro Tag verbraucht, produziert ungefähr 18 000 Plastikbecher pro Jahr. Multipliziert mit den Tausenden von Kirchgemeinden in der Schweiz, in Frankreich und im übrigen Europa wird die Zahl schwindelerregend.
Das Wachs: Ein Erdölrückstand
Die Mehrheit der günstigen Votivkerzen verwendet Paraffin, ein Erdölderivat. Wenn die Kerze abbrennt, bleibt ein Teil des Wachses als fester Rückstand am Boden des Bechers zurück. Dieser Rückstand:
- Ist nicht kompostierbar (es ist ein Kohlenwasserstoff)
- Kontaminiert andere Abfälle, wenn er mit dem Hausmüll entsorgt wird
- Erfordert eine mühsame Reinigung der Kerzenständer, oft mit chemischen Produkten
- Kann Stein- oder Holzoberflächen beschädigen, wenn es aus dem Behälter läuft
Dochte, Metallhalterungen und Verpackungen
Jede Kerze enthält einen Docht mit einer Metallhalterung (oft aus Zink oder Zinn). Diese kleinen Metallelemente landen im Hausmüll. Dazu kommen die Kartonverpackungen, die Plastikfolien der Nachfüllpaletten und die für den Transport verwendeten Säcke.
Die Auswirkungen auf das Kulturerbe
Über den sichtbaren Abfall hinaus verursachen traditionelle Kerzen unsichtbare, aber kostspielige Schäden. Der durch die Verbrennung von Paraffin erzeugte Russ lagert sich an Wänden, Gewölben, Glasfenstern und Kunstwerken ab. Orgeln, deren Pfeifen äusserst empfindlich gegenüber Feinstaub sind, leiden besonders unter dieser Innenluftverschmutzung.
Die Reinigung dieser Oberflächen stellt für die Kirchgemeinden erhebliche Kosten dar, ganz abgesehen von den regelmässigen Restaurierungen, die durch die Russansammlung über mehrere Jahrzehnte notwendig werden. Das sind Tausende von Franken, die jedes Jahr ausgegeben werden, um Schäden zu beheben, die ganz einfach vermieden werden könnten.
Die LED-Lösung: Zero Waste, null Kompromisse
Die LED-Kerzenständer LumignonLED beseitigen das Abfallproblem radikal. Das Prinzip ist einfach: 40 LED-Kerzen, integriert in einen eleganten Kerzenständer, werden per Drucktaste aktiviert. Jeder Druck entzündet eine Kerze für 5 Stunden, dann erlischt sie automatisch.
Was fällt mit LED weg?
- Null Plastikbecher — die LED-Kerzen sind permanent und integriert
- Null Wachsrückstände — kein Paraffin, keine Reinigung
- Null verbrauchte Dochte — keine Verbrennung, kein Abfall
- Null Russ — die Luft in der Kirche bleibt rein, Wände und Kunstwerke werden geschützt
- Null Nachfüllverpackungen — kein Bestellen und Lagern von Kerzen mehr nötig
Eine aussergewöhnliche Lebensdauer
Jede LED-Kerze des LumignonLED-Systems hat eine Lebensdauer von 50 000 Stunden. Bei 5 Stunden pro Aktivierung und mehreren Aktivierungen pro Tag bedeutet das Jahre des Betriebs ohne Austausch. Vergleichen Sie das mit einer traditionellen Votivkerze, die zwischen 4 und 8 Stunden brennt, bevor sie zu Abfall wird.
Die konkrete Zero-Waste-Berechnung
Nehmen wir das Beispiel einer Kirchgemeinde, die 40 Kerzen pro Tag verbraucht, 365 Tage im Jahr:
- Mit traditionellen Kerzen: 14 600 Plastikbecher, etwa 300 kg Wachsrückstände, 14 600 Metalldochte, plus Verpackungen — also ungefähr 500 kg Abfall pro Jahr
- Mit einem LED-Kerzenständer LumignonLED: 0 kg Abfall. Der Kerzenständer wird mit 230 V betrieben bei vernachlässigbarem Stromverbrauch
Über 10 Jahre sind das 5 Tonnen vermiedener Abfall für eine einzige Kirche. Im Massstab einer Diözese oder eines Kantons ist die Wirkung erheblich.
Eine ökologische Geste im Einklang mit den christlichen Werten
Die Enzyklika Laudato Si' von Papst Franziskus ruft ausdrücklich zum Schutz des gemeinsamen Hauses auf. Den Abfall in Kultstätten zu reduzieren ist nicht nur eine praktische Entscheidung — es ist eine Handlung, die mit der ökologischen Botschaft der Kirche selbst übereinstimmt.
Immer mehr Kirchgemeinden in der Schweiz und in Europa treffen diese Wahl. Sie entdecken, dass der Umstieg auf LED der spirituellen Dimension der Geste nichts nimmt — im Gegenteil, er modernisiert sie, ohne sie zu verfälschen.
Wo anfangen?
Der Übergang zu Zero Waste bei Votivkerzen ist einfacher als man denkt. Der LED-Kerzenständer LumignonLED mit 40 Kerzen wird an eine 230-V-Standardsteckdose angeschlossen und erfordert keine besondere Infrastruktur. Die Installation ist schnell und das System ist sofort einsatzbereit.
Für Kirchgemeinden, die die finanziellen und ökologischen Auswirkungen dieses Übergangs bewerten möchten, kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot. Wir begleiten jedes Projekt von A bis Z, von der Produktentdeckung bis zur Installation.
